|
Herausforderungen der Energiekommunikation Energieversorgung ist eine Frage von öffentlichem Belang. Als zentrales Zukunftsthema steht es im Fokus von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Abstrakte Energiefragen sind für die breite Öffentlichkeit jedoch häufig schwer vermittelbar. Zudem befindet sich die Energiewirtschaft in einem Vertrauenstief. Kontroverse – nicht selten ideologisch gefärbte – Diskussionen prägen die öffentliche Debatte. Anspruchsvolle Bedingungen also für Kommunikatoren der Energiewirtschaft, die sich zudem mit einer wachsenden Anzahl beteiligter Anspruchsgruppen konfrontiert sehen. Hier gilt es zum einen, verhärtete Diskussionen zu versachlichen, zum anderen, klare und zielgruppenspezifische Botschaften zu formulieren. Der offene Dialog, Transparenz und die frühzeitige Einbindung von Meinungsführern und Bevölkerung werden dabei immer relevanter. Energieerzeugung ist von entscheidender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Frage der richtigen Konzepte wird daher noch stärker Teil des gesellschaftlichen Diskurses. Umso mehr heißt es, rational zu argumentieren und Polemik zu vermeiden. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der zukünftigen Bedeutung der klassischen Primärenergieträger. Steht es innerhalb der fachlichen Ebene außer Frage, dass Gas und Öl weiterhin Bestandteil eines sinnvollen Energiemix sind, werden entsprechende unabhängige Argumente in der breiten Meinungsbildung schnell überhört. Eine ergebnisoffene Debatte über die Energieversorgung der Zukunft ist somit wichtiger denn je. Uwe-Stephan Lagies Leiter Unternehmenskommunikation RWE Dea AG
Mehr Infos >>
|