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02.06.10

Neue Ausgabe des Immobiliennewsletter

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Liebe Leserin,
lieber Leser,

die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist ein gesellschaftlichwirtschaftlicher Stabilitätsfaktor – besonders in schwierigen Zeiten: Wohnimmobilien machen 51 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Kapitalstocks Deutschlands aus. Die Wohnungsbauinvestitionen lagen 2009 bei 137 Mrd. Euro. Mit 18,6 Prozent Wertschöpfungsanteil an der Gesamtwirtschaft leistet die Immobilien- und Bauwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Volkswirtschaft. Der deutsche Wohnungsmarkt verfügt über ein differenziertes Miet- und genossenschaftliches Wohnungsangebot. Das hat zu hoher Wohnqualität bei bezahlbaren Mieten geführt. In kaum einem anderen Land stehen Wohnnutzen und Wohnkosten in einem vergleichbar guten Verhältnis. Die Kombination von kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften sowie privaten Wohnungsunternehmen und Eigentümern hat sich als optimal und stark erwiesen. Die Wohnungs- und Immobilienunternehmen stehen vor großen Herausforderungen: Die demografische Entwicklung, die soziale Spreizung der Gesellschaft, der Klimaschutz und die Pluralität der Lebensstile sind Trends, denen die Wohnungsunternehmen nicht nur gegenüberstehen, sondern die sie mitgestalten und prägen. Um ihr Engagement weiterhin fortsetzen zu können, benötigen sie sachgerechte politische Rahmenbedingungen und gute Möglichkeiten der Kreditfinanzierung zu tragbaren Konditionen.

Lutz Freitag
Präsident des GdW Bundesverband
deutscher Wohnungs- und
Immobilienunternehmen

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