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17.09.10

Bundesregierung bremst Ausbau der Windkraft

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Windenergiebranche steht Energiekonzept kritisch gegenüber

+++ Windenergiebranche erwartet keine wirtschaftlichen Impulse durch Energiekonzept der Bundesregierung + Unternehmen befürchten Bremswirkung durch das Ausdehnen der Kernkraftwerklaufzeiten + Meinungsumfrage von RAIKE Kommunikation zeigt Stimmung der Branche im Vorfeld der Husum WindEnergy +++

Hamburg, 17. September 2010 - Mit dem in Kürze erwarteten Energiekonzept will die Bundesregierung Leitlinien für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung definieren. Die Windindustrie steht dem Entwurf jedoch kritisch gegenüber. Dies belegt eine Meinungsumfrage, die RAIKE Kommunikation in Kooperation mit dem Landesverband Hamburg des Bundesverbandes Windenergie e. V. umgesetzt hat. 68 Prozent der Befragungsteilnehmer erwarten keine wirtschaftlichen Impulse durch das Energiekonzept. „Die Windenergiebranche in Deutschland wächst rasant. Viele Unternehmen befürchten, dass das Ausdehnen der Kernkraftwerklaufzeiten die Entwicklung der Windenergie bremst. Die Laufzeitverlängerung könnte mögliche Investoren abschrecken und somit den Ausbau der zukunftsträchtigen Offshore-Windenergie verzögern“, erklärt Alexandra Fahl, Leiterin des Kompetenzfeldes Energie und Umwelt bei RAIKE Kommunikation. Die unter rund 250 Branchenvertretern durchgeführte Umfrage fängt die Stimmung im Vorfeld der Leitmesse Husum WindEnergy ein.

Akzeptanz von Onshore-Windparks ausbaufähig

Die Windenergie hat in Deutschland ein ausgesprochen positives Image ? so sehen es 72 Prozent der Umfrageteilnehmer. „Während die allgemeine Wahrnehmung dieses Energieträgers äußerst positiv ist, ist die Akzeptanz der Windparks differenzierter. Gerade der Bau von Onshore-Anlagen stößt häufig auf Ablehnung. Immer wieder stellen Proteste von Anwohnern sowie von Naturschutz- und Tourismusverbänden Hersteller- und Betreiberfirmen vor große kommunikative Herausforderungen“, so Fahl weiter. Die Umfrageergebnisse bestätigen diese Erfahrung: Im Gegensatz zu Offshore-Anlagen (68 Prozent) halten lediglich 43 Prozent der Befragten Onshore-Anlagen für hinreichend in der Gesellschaft akzeptiert.

Um die Offshore-Windenergie auszubauen, bedarf es der Unterstützung von politischer Seite. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer meinen jedoch, dass die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland den Bau von Offshore-Anlagen nicht in zufriedenstellendem Ausmaß fördern. Als größte Herausforderung beim Bau von Windparks nennen 26 Prozent komplexe und langwierige Genehmigungsverfahren. Für ebenfalls 26 Prozent sind Einwände der Bevölkerung und von Interessengruppen eine Schwierigkeit. Die Erschließung neuer Flächen stellt für 19 Prozent, gesellschaftlicher Aufklärungsbedarf über energie- und klimapolitische Zusammenhänge für immerhin 17 Prozent ein Hindernis dar.

Über RAIKE Kommunikation

RAIKE Kommunikation ist spezialisiert auf das Management von komplexen Kommunikationsprozessen. Ihren Fokus setzt die Agentur vor allem auf die die Bereiche Energie und Umwelt, Maritime Wirtschaft sowie Tourismuswirtschaft und die daraus resultierenden Synergien für die einzelnen Branchen. Wolfgang Raike und seine Teams betreuen seit 30 Jahren Kampagnen und Projekte vorrangig aus dem Bereich der öffentlichen Institutionen, Behörden und Ministerien. Zudem haben sie zahlreiche nationale wie internationale Unternehmen beratend begleitet. Die Agentur verfügt über ein eigenes Hauptstadtbüro im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin sowie Niederlassungen in Frankfurt am Main, München und für Mitteldeutschland in Leipzig.


Pressekontakt:

RAIKE Kommunikation GmbH
Alexandra Fahl
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Fax: 040/34 80 92-11
E-Mail: fahl@raike.info
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