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29.07.2010
Förderprogramme unterstützen in Hamburg und Schleswig-Holstein den Erwerb und die Modernisierung von Immobilien / Auch Arbeitgeber und Verwandte können Darlehen gewähren
Hamburg, 29. Juli 2010. Da der Kauf von Bestandsimmobilien im Gegensatz zu Neubauten kaum gefördert wird, sollten sich Interessierte bei der Finanzierung ihres Wunschhauses gut beraten lassen. Als Finanzierungsbaustein kommen hier beispielsweise Darlehen des Arbeitgebers oder der Familie infrage. „Es kann sich auch lohnen, die Immobilie nach dem Kauf sofort zu modernisieren und dafür öffentliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen“, sagt Alexander Weißbach, Leiter Immobilienvertrieb Nord der PlanetHome AG.
So unterstützt die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) Interessierte bei der Modernisierung ihres Einfamilienhauses. Mit pauschalen Zuschüssen, die von vier bis 15 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche reichen, erleichtert die WK Investitionen in den Wärmeschutz – etwa durch Dämmung der Außenwände. Die Fördersätze verdoppeln sich, wenn die Maßnahmen zu einer Halbierung des ursprünglichen Heizbedarfs führen.
In Schleswig-Holstein gewährt die gleichnamige Investitionsbank für die Instandhaltung und für den Kauf von Wohneigentum langfristige Darlehen zu moderaten Zinssätzen. Die Höhe des Kredits beträgt bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten, mindestens jedoch 15.000 Euro. Den erforderlichen Eigenkapitalanteil von 7,5 Prozent kann der Kreditnehmer durch eigene Arbeitsleistungen erbringen.
Um attraktive Konditionen bei ihrer Hausbank zu erhalten, sollten angehende Käufer und Modernisierer den Eigenkapitalanteil so weit wie möglich erhöhen – zum Beispiel mithilfe eines Arbeitgeberdarlehens. Dabei stellt das Unternehmen dem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt einen Kredit zur Verfügung, den dieser – wie bei klassischen Darlehen – im Rahmen einer bestimmten Laufzeit wieder zurückzahlt. „Kaum ein Unternehmen macht diese Form der Unterstützung eigener Mitarbeiter nach außen hin publik. In Norddeutschland gewähren jedoch eine ganze Reihe großer Aktiengesellschaften und solventer Mittelständler ihren Mitarbeitern solche Darlehen“, sagt Alexander Weißbach von PlanetHome. „Da beide Seiten profitieren, können wir Interessierte nur dazu ermutigen, sich bei ihrem Chef danach zu erkundigen. Derzeit fragen nur die wenigsten Mitarbeiter nach.“
Damit der Zuschuss nicht als steuerpflichtiges Einkommen zählt, sollten alle Einzelheiten vertraglich geregelt werden. Gewährt die Firma das Darlehen zum marktüblichen Zinssatz, bleibt es steuerfrei. Ist der Zins günstiger, muss die Zinsersparnis als geldwerter Vorteil versteuert werden, falls damit die sogenannte „Freigrenze für Sachbezüge“ von 44 Euro pro Monat überschritten wird. Da das Arbeitgeberdarlehen aus einem vertrauensvollen Beschäftigungsverhältnis stammt, rechnen es die meisten Banken als Eigenkapital an. Dadurch können potenzielle Immobilienkäufer ihre Eigenkapitalquote steigern und so die Kosten der Finanzierung senken.
„Eine weitere Möglichkeit, das Eigenkapital aufzustocken, ist ein Darlehen der Familie. Insgesamt nutzt jeder vierte Käufer ein Verwandtendarlehen, um Erwerb oder Modernisierung einer Immobilie zu finanzieren“, sagt Alexander Weißbach. Ein solcher Privatkredit muss nicht versteuert werden. Vereinbaren die Familienmitglieder jedoch einen Zinssatz für die Rückzahlung, muss der Darlehensgeber die Zinserträge als Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuern. Gehen die Verwandten zu locker mit der Tilgung um oder verzichten ganz darauf, kann das Finanzamt den Kredit als Schenkung ansehen und Erbschafts- oder Schenkungssteuer einfordern. Für den Vermögensübergang innerhalb der Familie gelten aber Freibeträge. So können Eltern ihrem Kind alle zehn Jahre 400.000 Euro übertragen. Bei Schenkungen an Nichten, Neffen und unter Geschwistern liegt die Grenze bei 20.000 Euro.
Käufern von Bestandsimmobilien stehen darüber hinaus die überregionalen Förderprogramme der KfW Bankengruppe und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA zur Verfügung. Zusätzlich können sie auch Beträge, die sie in einem Riester-Rentenvertrag angespart haben, als Eigenmittel verwenden. Die staatlichen Zuschüsse werden dann direkt zum Abzahlen des Kredits verwendet.„Die Beispiele zeigen, dass es auch für Gebrauchtimmobilien attraktive Finanzierungsmöglichkeiten gibt, von denen viele potenzielle Käufer nichts wissen. Da wir unsere Kunden täglich in Immobilienfragen unterstützen, kennen wir den Markt sehr gut und können Interessierte umfassend beraten“, so Alexander Weißbach von PlanetHome.
Über PlanetHome
Die PlanetHome AG (www.planethome.com) hat sich als einer der führenden Immobiliendienstleister mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von Wohnimmobilien etabliert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 440 Mitarbeiter und gehört zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand.In der Immobilienvermittlung gehört PlanetHome mit über 75 Büros zu den führenden Anbietern Deutschlands. Pro Jahr vermittelt der Immobiliendienstleister 4.800 Objekte. Eine Vielzahl von Großbanken und Finanzdienstleistern setzt in der Vermittlung von Immobilien auf PlanetHome und bietet ihren Kunden dadurch einen Komplettservice rund um die Immobilie. Das Unternehmen steht für die Kombination aus kompetenter Beratung und modernster Technologie.Im Bereich Immobilienfinanzierung gehört PlanetHome mit 20.000 vermittelten Finanzierungen und über 70 Finanzierungs- und Produktpartnern zu den drei größten Vermittlern von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. Neben der TÜV-geprüften Finanzierungsplattform bietet PlanetHome seinen Partnern professionelles Produktmanagement sowie Multichannel-Vertriebsunterstützung. PlanetHome betreut mehr als 2.000 Filialen und ist Marktführer in der partnerbasierten Baufinanzierung. Weiterführende Informationen unter www.planethome.comKontakt für die Presse:PlanetHome AGMichael C. SchmittPressereferentApianstraße 885774 München/UnterföhringTel.: +49 (0)89 767 74-347Fax: +49 (0)89 767 74-399Mail: michael.schmitt@planethome.comwww.planethome.de
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