Tourismuswirtschaft

19.03.10

Hamburg Dungeon

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Neuer Showbereich im Hamburg Dungeon

Grausame Begegnung mit den Moorleichen

Hamburg, 18. März 2010 – Seit dem 18. März ist das Hamburg Dungeon um eine schreckliche Attraktion reicher – die Moorleichen! Den ersten Besuchern wurden exklusiv die neuen Dungeon-Mitbewohner vorgestellt und sie erlebten hautnah die gruselige Begegnung mit den Moorleichen.

Einzug der Moorleichen in die Katakomben

Im Hamburg Dungeon ging es in den letzten Wochen auch nach den offiziellen Öffnungszeiten gruselig zu. Fünf Architekten und Designer von der Firma Creative Design und Services aus Berlin haben an der neuen Attraktion, den Moorleichen, gearbeitet. Seit September letzten Jahres laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Um Platz für die Moorleichen zu schaffen, mussten wir zunächst Wände und Türen entfernen lassen“, erzählt Ulla Möll, General Managerin des Hamburg Dungeon. Der neue Bereich beinhaltet nicht nur den Gang durch das Moor, sondern auch Teile der bereits existierenden Sturmflut und fügt sich somit in das Gesamtkonzept ein. Die Kosten für die neue Showattraktion belaufen sich auf insgesamt 150.000 Euro. Angefertigt wurden die Moorleichen in Amerika und in einem Studio in Berlin erhielten sie ihr furchterregendes Aussehen, bevor sie am 3. Februar in Hamburg zur Installation in der Attraktion ankamen. „Die Idee, dieses Jahr die Moorleichen ins Hamburg Dungeon einziehen zu lassen, resultiert aus der Tatsache, dass insbesondere in Norddeutschland viele Moorleichen entdeckt wurden“, so Möll. Ab sofort können die Besucher auf ihrer Reise durch die grausame Vergangenheit der Hansestadt die Moorleichen als fest eingegliederten Showbereich erleben.

Zum Hamburg Dungeon

Das Grauen vor Augen, den Atem der Geschichte im Nacken – das Hamburg Dungeon lässt düstere Zeiten wieder lebendig werden. In den Katakomben der Speicherstadt breitet die Pest ihre schwarzen Schatten über Hamburg aus. Zum Greifen nah tosen die Wellen der Sturmflut von 1717 und lodern die Flammen des großen Feuers von 1848. Und wie vor über 600 Jahren rollt der Kopf des unheimlichen Piraten Klaus Störtebeker. Einen einmaligen Rahmen bieten filmreife Kulissen, überraschende Effekte und aufregende Fahrattraktionen wie zum Beispiel „Extremis – Sturz in die Hölle“. In Anlehnung an das öffentliche Erhängen in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges erleben die mutigen Besucher den freien Fall aus acht Metern Höhe. Die neueste Attraktion, die das Hamburg Dungeon zu Tage bringt, sind die Moorleichen. Wer es schafft, sich über den sumpfigen Pfad des Grauens, der von Moorleichen gesäumt ist, zu kämpfen, wiegt sich scheinbar in Sicherheit. Oder wartet am Ende des Weges schon die nächste grausame Überraschung?

Das Hamburg Dungeon ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr (Juli und August um 18 Uhr). Hamburg Dungeon in der Speicherstadt: Kehrwieder 2, 20457 Hamburg.

www.thedungeons.com

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